E-Commerce / M-Commerce

Das Internet ist nicht nur als Informations- und Kommunika­ti­onsmedium nicht mehr wegzudenken, es hat sich auch zu einem elektronischen Marktplatz entwickelt, der in Konkurrenz zu herkömmlichen Handelsräumen tritt. So nutzen immer mehr Einzel- und Großhändler die Web-Anwendungen zur Optimierung ihrer internen Abläufe, haben eine eigene Webseite und betreiben einen Online-Shop.

E-Commerce beinhaltete jede Art wirtschaftlicher Tätigkeit auf Basis elektronischer Verbindungen. Dies reicht von elektronischen Märkten bis hin zu elektronischen Hierarchien (z.B. virtuelle Unternehmen) und schließt ebenso Formen elektronisch unterstützender Unterneh­mens­netzwerke und –kooperationen mit ein.

Die Vorteile des Vertriebs von Waren über das Internet gegenüber dem herkömmlichen Einzelhandel für das Unternehmen liegen auf der Hand. Reduzierte Fixkosten durch geringen Personalbedarf, geringere Raum- sowie Warenprä­sen­ta­ti­onskosten, grenzenlos abrufbare Angebote, wodurch ein erweiterter Kundenkreis gewonnen werden kann und selbst Nischen und Spezialprodukte können bundesweit abgesetzt werden. Als Vorteile von E-Commerce für den Kunden gelten die nicht vorherrschenden Ladenschlusszeiten, der geringe Einkaufsstress, die Abwesenheit von teils unfreundlichen Verkäufern, die Zeitersparnis, die meist unkomplizierten Bestellvorgänge und eine größere Produktauswahl.

Doch nicht nur die Entwicklung des E-Commerce läuft rasant. Auch der M-Commerce als derjenige Teil des Online-Handels, bei dem mobile Endgeräte zum Einsatz kommen, hält zusehends Einzug in den Alltag. Smartphones, Tablet-PCs, Netbooks und Co. machen es inzwischen möglich, bequem und zu akzeptablen Preisen im Internet zu surfen.

Mit diesem exponentiellen Aufstieg des Internets als Vertriebsweg und Transakti­onsmedium stellt sich bei der beratenden Praxis eine Vielzahl von rechtlichen Problemen ein. Derjenige der im Internet Geschäfte abwickeln möchte, muss, insbesondere auf Verkäuferseite, neben den Vorschriften aus Kauf-. Handels-, Wettbewerbs-, Urheber-, Steuer-, Gewerbe und Verbraucher­schutzrecht, auch die Vorgaben der ganzen Reihe E-Commerce-spezifischer Gesetze und Rechtsnormen beachten. Ebenso müssen aufgrund des Binnenmarktbezugs auf der europäischen Ebene Richtlinien (z.B. Verbraucher­richtlinien, VRRL seit 2014) beachtet werden. Gerade im Bereich des E-Commerce ist die Fülle an Rechtsprechung und Literatur inzwischen fast unüberschaubar und betrifft eine Vielzahl von Einzelfragen, die beim Domainna­mensrecht und dem Schutz des Namens bzw. der Marke anfangen und bis hin zu Fragen gehen, wo die Höhe der Versandkosten zu im Online-Shop zu platzieren sind oder welche Besonderheiten man bei Auktionskäufen beachten muss.

Sie möchten Ihre E-Commerce-Projekte auf die Schweiz, Mexiko und in die USA ausweiten?

Dann sprechen Sie uns an!

Dank unserer langjährigen Kooperationen mit Partnern vor Ort können wir Ihnen eine internationale Rechtberatung bieten. 

Unser Partner für Mexiko und die USA ist Dr. James Graham. Er studierte Rechtswis­senschaften an der Universität Paris II Panthéon-Assas und promivierte danach an der Universität Paris I Panthéon-Sorbonne. Nachdem er einer der ersten Verfasser eines E-Commerce Gesetzes (luxemburgisches Gesetz) und als Berater für den luxemburgischen Bankenverband tätig war, ist er nun ein Partner der 3ct Anwaltskanzlei in Mexiko, wo er als Wirtschaftsanwalt zum Thema E-Commerce beratend tätig ist. Er ist Mitglied des Redaktions­ausschusses des mexikanischen elektronischen Signaturengesetzes und Verfasser der Kriminal­statistik für Cyberkri­minalität für den Staat Nuevo Leon. Zudem ist er Professor an der Universität von Nuevo León (UANL) und Autor verschiedener Bücher zum Thema E-Commerce.