Verbesserte Standortvorgaben für Rechenzentren

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informati­onstechnik (BSI) hat überarbeitete Standort-Kriterien für Rechenzentren veröffentlicht.

Die Kriterien selbst wurden dabei nicht verändert, auf vielfache Nachfrage wurden sie jedoch um nähere Erläuterungen ergänzt. Gefahren­be­trachtungen sind nun beispielsweise genauer definiert und enthalten nun Richtwerte wie Spitzenwind­ge­schwin­digkeiten von Stürmen oder Hochwasserstände von Flüssen. Zudem wird nunmehr hervorgehoben, dass Georedundanz kein Pflichtkriterium darstellt, es werden lediglich Eigenschaften dargestellt, die georedundant ausgelegtes Rechenzentren aufweisen sollte.

Bereits im Dezember 2018 hatte das BSI die Standort-Kriterien herausgegeben, um bei wachsendes IT-Abhängigkeit eine angemessene Verfügbarkeit von Rechenzentren gewährleisten zu können. Neben den Anforderungen innerhalb des Rechenzentrums seien laut dem BSI auch bei der Standortwahl zahlreiche Aspekte zu beachten. Diese reichen von notwendigen Distanzen der Rechenzentren untereinander über Abstände von natürlichen oder von Menschenhand geschaffenen Gefahrenquellen bis hin zur Berücksichtigung unterschiedlicher Netzsegmente der Energieversorgung.

Zur Pressemitteilung des BSI hier.