Zentrale Netzwerkgeräte von kritischen Schwachstellen betroffen

Zentrale Netzwerkgeräte von kritischen Schwachstellen betroffen

Für die Produkte des weltweit zweitgrößten Netzwerk­ausrüsters Juniper Networks sind mehrere kritische Schwachstellen bekannt geworden. Mindestens zwei dieser Sicherheitslücken ermöglichen externen Angreifern die komplette Übernahme von zentralen Systemen eines Netzwerkes. Die Schwachstellen betreffen das Betriebssystem JUNOS, das praktisch auf allen Juniper-Geräten verwendet wird. Für die Schwachstellen liegen Sicherheits-Updates des Herstellers vor, die allerdings nicht ohne eine kurzfristige Unterbrechung des jeweiligen Netzwerks vollständig eingespielt werden können. Betroffen sind insbesondere Unterneh­mens­netzwerke, in denen die Produkte große Verbreitung finden. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informati­onstechnik (BSI) empfiehlt Unternehmen und Netzwerk­betreibern eine unmittelbare Prüfung der eigenen Betroffenheit und die Umsetzung entsprechender Sicherheits­maßnahmen. Das BSI hat mit einer entsprechenden Warnung die Betreiber Kritischer Infrastrukturen, Teilnehmer der Allianz für Cyber-Sicherheit und die Bundes- und Landesver­waltungen informiert.

Zur Pressemitteilung des Bundesamts für Sicherheit in der Informati­onstechnik hier klicken.