Bundesnetzagentur geht gegen Phishing-SMS vor

Bundesnetzagentur geht gegen Phishing-SMS vor

Die Bundesnetzagentur hat die Abschaltung von 26 Mobilfunk­rufnummern im Zusammenhang mit Phishing-SMS angeordnet.

Bekannte Phishing“-Masche

Bei der Bundesnetzagentur sind zahlreiche Beschwerden zu unverlangten Werbe-SMS eingegangen. Die SMS wurden angeblich durch das Kreditkar­ten­un­ternehmen Master Card versandt und informierten Verbraucher über einen Millionengewinn.

In der Vergangenheit wurde in mehreren Fällen gegen die Versendung von SMS über angebliche hohe Geldgewinne im Namen bekannter internationaler Unternehmen wie Sony und Coca-Cola vorgegangen.

Die Verbraucher erhalten eine SMS, in der ihnen mitgeteilt wird, sie gehörten zu den Gewinnern eines hohen Geldbetrages von bis zu einer Million Euro im Rahmen einer exklusiven Werbekampagne. Um den Gewinn zu erhalten, soll eine E-Mail mit einem Gewinncode an eine in der SMS angegebene E-Mail-Adresse gesendet werden. Wer dem Folge leistet, erhält eine weitere E-Mail, die zur Übersendung einer Kopie des Personal­ausweises an einen vermeintlichen Logistikpartner“ auffordert, um den angeblichen Gewinn zu erhalten.

Nach Erkenntnissen der Bundesnetzagentur ist der Geldgewinn lediglich vorgeschoben, um an persönliche Daten der Verbraucher zu gelangen. Die Namen und das Corporate Design der bekannten Unternehmen wurden missbräuchlich genutzt, um den Verbraucher zur Herausgabe seiner persönlichen Daten zu animieren.
Die betreffenden Unternehmen wurden seitens der Bundesnetzagentur über die Vorgänge informiert. Alle Unternehmen haben versichert, nicht Versender dieser SMS und E-Mails zu sein.

Bundesnetzagentur warnt Verbraucher vor Antwort

Die Bundesnetzagentur warnt Verbraucher ausdrücklich davor, auf entsprechende SMS zu reagieren. Es ist zu befürchten, dass die auf diese Weise erlangten persönlichen Daten für betrügerische Zwecke genutzt werden.

Zur Pressemitteilung der Bundesnetzagentur hier klicken.